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Schmerztherapie - Blog

Schmerztherapie - Physiotherapie – Naturmedizin

Schmerztherapie - Physiotherapie – Naturmedizin

Ich veröffentliche hier regelmässig wichtige neue Informationen für Ihre Gesundheit. Hilfreiche Tipps und wissenswertes rund um die Themen Schmerztherapie, bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse betreffend Schmerzentstehung, hilfreiche Methoden zur Vorbeugung von Schmerzentstehung und Krankheiten, gesunde Ernährung aus ganzheitlicher Sicht sowie wirksame Naturheilmethoden!

Ihr PhDr. Axel Daase

Schmerztherapie ohne Medikamente - Fachliteratur über die Regulative Schmerztherapie

 
 
Book cover

Schmerztherapie ohne Medikamente (im Februar 2022 erschienen)

Die Elemente der „Regulativen“ Schmerztherapie nach dem Daase-Konzept und das therapeutische Gesundheitstraining

 

Zusammenfassung

Anamnese und Befund folgen den Prinzipien „Ohr und Auge an erster Stelle weit vor Labor und Bildgebung“ und „Man sucht, sieht, findet, erkennt und bewertet nur das, worüber man Wissen und praktische Erfahrungen erworben hat“. Der Befund fokusiert auf die Sensomotorik und das myofaszial-arthroskelettale System.

Die Periostreizung, fern der Hauptschmerzen, hat generalisierte, aber lokalisationsabhängige Effekte, erfolgt variabel über 60–120 s und provoziert VAS 8/10. Es gibt keine Standardisierung und objektive Kontrolle. Die Fasziendruckmassage verfolgt eine myofasziale Kette mit VAS 8/10. Kapseldehnungen erfolgen in allen Bewegungsrichtungen. Das Painless-Motion-Programm zielt auf die Schmerzhemmung, die Schmerzverarbeitung und die periphere Reorganisation. Das Gesundheitstraining aller Körperregionen nutzt alle Beanspruchungsformen für die Entwicklung der cerebralen und myofaszialen Funktionen. Es ist anti-entzündlich. Die Dosierung basiert auf der Anstrengungstoleranz und der peripheren Belastbarkeit.

 

Voranzeige

Praxisbuch

Regulative Schmerztherapie - Ein Praxismanual für Therapeuten und Ärzte / Springer Verlag

Autoren: Laube/Daase

Voraussichtliches Erscheinungsjahr 2022/23

 

 

 

Neue Lehrgänge in Manuelle Schmerztherapie im Juni 2022 (18.6.+19.6. + 25.6.+26.6.22)

Weiterbildungen in Manuelle Schmerztherapie - Jetzt anmelden und profitieren von Kursrabatten bei Folgekursen Modul 3 und Painlessmotion!

Unsere Ausbildung erfüllt die Vorgaben des ASCA- und EMR-Reglements!

Lerninhalt Manuelle Schmerztherapie Module 1+2+3 (Daase/Laube) 

Anamnese, Befunderhebung, Funktionstests, myofasziale Dysbalancen, psychisch mentale Faktoren

Bei der Befundaufnahme liegt der Fokus ganz auf dem Funktionszustand des sensomotorischen Systems, dem motorischen Verhalten und dem myo-faszial-arthro-skelettalen System. Der arthro-myofasziale Status ist die Hauptquelle von Informationen, um Schmerzursachen aber auch Schmerzfolgen zu erkennen. Der myofasziale Befund lässt eine atrophische und damit konditionell defizitäre Muskulatur mit pro-entzündlichen Folgen in allen Geweben erkennen und ist der Marker von biomechanischen Fehlbelastungen und einer verminderten Bindegewebebelastbarkeit. Triggerpunkte als Merkmal regionaler Störungen der Mikrozirkulation und/oder tender points als Merkmal einer regional gestörten Mechanosensibilität sind wesentliche Quellen der peripheren und zentralen Sensibilisierung.

Die passive und aktive Beweglichkeit ergibt mögliche Differenzen zwischen der üblichen passiven und der aktiven Beweglichkeit. Strukturelle und/oder schmerzbedingte Bewegungseinschränkungen werden sichtbar. Funktionstests für den ROM, die Muskulatur und die peripheren Nerven ermöglichen Rückschlüsse auf konditionelle Funktionsdefizite, funktionelle und strukturelle Dysbalancen zwischen funktionellen Synergisten (anatomischen Antagonisten) und nozizeptive Gewebeverhältnisse in Abgrenzung zu auch neuropathischen Schmerzen. Mit der Palpation werden schmerzhafte, sensible und passiv hypertone Muskelbereiche diagnostiziert. Sie sind vorrangig das Ergebnis von Mikrozirkulationsstörungen und prägen wesentlich die Schmerzsituation und die Belastbarkeit.

Bei Schmerzpatienten muss immer der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat untersucht werden, wobei das sensomotorische Verhalten, der myofasziale Status und das Schmerzbild eine „diagnostische“, weil auch „therapeutische Einheit“ bilden.

  • Anamnese und Befundaufnahme

  • Schmerzen am Bewegungsapparat richtig befunden und behandeln an definierten tendinös-periostalen Interventionspunkten

  • Erlernen von hochwirksamen Inhibitions-Techniken zur Schmerzreduktion (Periostdruckmassage, Faszienmassage, 4-Phasen-Kapseldehntechniken)

  • 4-Phasen Kapseldehntechniken auf der Behandlungsliege ohne Geräte und im Trainingsraum mit Geräte 

  • Erlernen von Muskel-Energie-Techniken (MET) zur Spannung- und Schmerzreduktion 

  • Einführung in die Mentaltechniken nach Daase

     

    Manuelle Schmerztherapie Modul 1: (20 Stunden)

    Schwerpunkte: 

  • Kopf

  • Obere Extremität

  • Wirbelsäule

  • Manuelle Schmerztherapie Modul 2: (20 Stunden)

    Schwerpunkte:

  • Wirbelsäule

  • Untere Extremität

  • Patientenbeispiele

Die "Schmerz-Erlöser" Rückenübung nach dem Daase-Konzept "Regulative Schmerztherapie"

Die Wirbelsäulenübung in Streckung ohne Geräte als Heimprogramm in 4 Phasen

Wir empfehlen eine kurze Erwärmung vor dem Dehnprogramm vor der Ausführung der Selbstanwendungen im Heimprogramm. Benützen Sie ein Trampolin, Hometrainer, Ruderergometer etc.  und belasten Sie sich vor dem Dehnprogramm für ca. 15 -20 Minuten bis Sie leicht ins Schwitzen kommen. Mit den Bewegungen mit kleiner Amplitude im Endbereich der Bewegung, dehnen Sie die Kapseln der entsprechenden Gelenke. Bei den Übungen wird immer die aktuell maximale mögliche Beweglichkeit angestrebt. Als Zeichen des Erreichen`s der maximalen Endbeweglichkeit (ROM) werden Sie einen intensiven, nozizeptiven dehnungsbedingten Schmerz verspüren. Dieser Schmerz ist positiv und notwendig um den körpereigenen Schmerz-Hemm-Mechanismus zu aktivieren und die Bewegungsamplitude zu vergrössern. Verinnerlichen Sie sich bitte, dass der durch die Übungen ausgelöste Schmerz gewollt ist und ihren Schmerzhemm-Mechanismus in Gang setzt, sodass ihre anfänglichen Schmerzen vom eigenen Körper runtergeschaltet werden. 

Sie sollten diese Übung als Heimprogramm mit mehreren Wiederholungen an den Bewegungsumfang mit dem intensiven Dehnschmerz heranarbeiten. Der intensive Dehnschmerz ist zur Aktivierung der körpereigenen Schmerzhemmung notwendig. Führen Sie die maximal dehnschmerzbedingten aktiven Bewegungsausschläge mit einer sehr hohen Anstrengung durch. Mit dem gleichen Anstrengungsgrad führen Sie auch die isometrischen Kontraktionen in der Phase 3 durch.

Wir empfehlen diese Kapseldehnungs-Übungen zusammen mit unseren Therapeuten im Therapiecenter als Therapieeinheit zu erlernen. Diese Übungen werden auch während der Selbstanwendungen generell mit der Atemtechnik kombiniert. Atmen Sie langsam und tief mit einer Frequenz von ca. 6/Min. Das entspricht in etwa einer 6-sekündigen Inspirationsphase und einer 8-sekündigen Expirationsphase. Jede der 4 Ausführungsphasen wird über 6 Atemzyklen ausgeführt oder dauert ca. 60 Sekunden.

Medizinische Abklärungen: 

Sie sollten Ihre Schmerzen bei Ihrem Hausarzt vorher abgeklärt haben damit Frakturen, Tumore etc. medizinisch ausgeschlossen sind. Diagnosen wie Arthrose, Spinalkanalstenosen, Prolapse, Bandscheibenvorfälle, unspezifische Schmerzursachen etc. sind mit unserer Therapiemethode sehr gut behandelbar.

Unsere Empfehlung: Behandlungen in Regulative Schmerztherapie in unserem Therapiecenter oder Therapeuten welche durch uns ausgebildet wurden

Wir empfehlen bei grossen Schmerzen am Bewegungsapparat unbedingt vor den Dehnübungen die manuelle Schmerztherapie (Periostmassage) durchführen zu lassen. Nach der Periostmassage führt der Therapeut die Faszienmassage durch oder kombiniert beide manuellen Techniken. Im Anschluss werden die Gelenkkapseln auf der Therapieliege gedehnt. Nach diesen Behandlungen werden Sie sich viel leichter in Ihrem Körper fühlen, deutlich weniger oder keine Schmerzen mehr haben und bereit sein, die Dehnübungen auf der Matte mit einem "guten Gefühl" durchzuführen. 

Wir zeigen Ihnen zunächst die Dehnübung in Streckung mit therapeutischer Hilfe wie die Übung in unserem Therapiecenter durchgeführt wird. Sie führen diese Übung ohne die Zuhilfenahme des Therapeuten daheim auf einer Therapiematte durch. Diese Übungen können Sie auch in unserer Gruppengymnastik "Painlessmotion" im Therapiecenter Axel Daase erlernen.

Die passiven und aktiven Kapseldehnungen der Gelenkkette ohne Geräte werden jeweils in 4 Phasen auf der Therapieliege oder Therapiematte in Bauchlage, Rückenlage oder in Seitenlage durchgeführt. Jede Phase dauert 60 Sekunden oder 6 Atemzüge. Die Dehnungen erfolgen in den Hauptbewegungsrichtungen Extension, Flexion und Rotation.

Phase 1 Dehnung der Wirbelsäule – Extension (Abb.1)

Patient in Bauchlage auf der Therapieliege

Der Therapeut sitzt oder steht neben der Therapieliege.

-   Der Patient wird aufgefordert ruhig und tief «in den Brustkorb und Bauch»

zu atmen.

-   Die Hände des Patienten werden schulterbreit, eine Handlänge vor den Schultern positioniert.

  • Der Patient wird aufgefordert unter Zuhilfenahme seiner Arme, den Oberkörper aktiv in die Wirbelsäulenstreckung aufzurichten.
  • Der Kopf ist rekliniert und die Augen sind nach oben gerichtet.
  • Der Therapeut setzt zur Unterstützung am Rücken taktile Reize, um die maximale Extensionshaltung der Wirbelsäule zu unterstützen.
  • Die Einnahme der maximalen Extension wird vom Therapeuten unterstützt durch einen ventralen Druck auf das Sternum.
  • Der Therapeut führt beginnend mit der Ausatmung eine dann in allen 4 Phasen eine immerwährende dosierte an- und abschwellend Vibration am Brustbein und Rücken aus.
  • Gleichzeitig erfolgt jeweils in der Ausatemphase passiv eine maximale Extension in der Wirbelsäule, die durch eine Schmerzempfindung von VAS 7-8/10 begrenzt wird.

-   Während der jeweils folgenden Einatmung soll der Dehnungsreiz konstant erhalten bleiben.

-   Der Dehnungsreiz, die passive Extension, wird mit jeder folgenden Ausatmung, während der ca. 60 Sekunden oder 6 Atemzüge entweder beibehalten oder je nach Verträglichkeit weiter verstärkt.

 

 

Abb. 1: Das Bild zeigt die Wirbelsäulen-Dehnbehandlung in Extension der Phase 1 aus der Bauchlage auf der Therapieliege. Der Therapeut ist seitlich stehend und setzt mit seiner linken Hand taktile Reize am Rücken und mit der rechten Hand unterstützt der Therapeut die passive Dehnung in Extension. Aus dieser Ausgangslage erfolgen die vibrierende Reizsetzungen nach dorsal in die maximale Extension in der Wirbelsäule.

Phase 2 Dehnung der Wirbelsäule – Extension (Abb.2)

Patient weiter in Bauchlage

-   Der Atemmodus wird beibehalten.

-   Die Grifftechnik bleibt unverändert.

-   Während der Aus- und Einatmung werden weiterhin die an- und abschwellenden Vibrationen ausgeführt.

-   Die Wirbelsäule ist in der maximalen Extension positioniert.

-   Der Patient wird aufgefordert, während der Einatmung mit einem Anstrengungsempfinden von Borg-RPE 16-17 aktiv Muskelaktivitäten gegen die passive Extension auszuführen. Zur Entwicklung einer möglichst maximalen aktiven (isometrischen) Spannung wird der Patient verbal stimuliert.

-   Mit dem Ende der Einatmung stoppt die isometrische Kontraktion. Mit der Relaxation in der folgenden Ausatemphase und unter fortgeführten Vibrationsreizen erfolgt eine maximal Nachdehnung in die Extension.

Abb. 2.: Das Bild zeigt die Wirbelsäulen-Dehnbehandlung in Extension der Phase 2 aus der Bauchlage auf der Therapieliege. Während der Einatmung erfolgt aktive Muskelkraft gegen die passive Extension, indem die Patientin mit beiden Beinen auf die Therapieliege, sowie mit Ihrem Brustbein Gegenkraft gegen die Hand des Therapeuten erzeugt. In der Ausatmungsphase erfolgt die Nachdehnung mit manuell an- und abschwellenden Vibrationen.

 

Phase 3 Dehnung der Wirbelsäule – Extension (Abb.3)

Patient weiter in Bauchlage

-   Der Atemmodus und Vibrationen werden beibehalten.

-   Mit der linken Daumenkuppe werden während der gesamten Phase 3 Periostreize am Interventionspunkt des M. iliocostalis lumborum am Os ilium appliziert.

-   Die Kontraktionen während der Einatmung gegen die Extension erfolgen wie in der Phase 2.

-   Während der Ausatmung wird die passive Nachdehnung zusätzlich durch Kontraktionen in die Extension assistiert.

 

Abb. 3.: Während der Ausführungen der Phase 2 setzt der Therapeut mit seiner linken Daumenkuppe in der Phase 3 zusätzlich intensive Periostreize am Interventionspunkt des M. iliocostalis lumborum am Os ilium. Während der passiven Nachdehnung unterstützt die Patientin zusätzlich durch Kontraktionen in die Extension.

 

Phase 4 Dehnung der Wirbelsäule – Extension (Abb.4)

Patient weiter in Bauchlage auf der Therapiematte

-   Die Bewegungsfolgen der Phasen 1 – 3 in die Extension werden aktiv in die maximale ROM-Position geführt und die Nachdehnung wird assistiv unterstützt.

-   Zusätzlich zur aktiven und unterstützten maximalen Extension wird eine Flexion ausgeführt. In der Einatmung bewegt der Patient seinen Körper aktiv, assistiv unterstützt durch den Therapeuten, in die maximale Extension. In der Ausatmungsphase führt der Patient seinen Körper aktiv in die Flexionsposition (Päckchensitz). Der Therapeut unterstützt die Flexionsbewegung durch Setzung von taktilen Reizen in die Bewegungsrichtung. Insgesamt bewegt der Patient in den 6 Atemzyklen pro Minute 6x in die Extension und 6x in die Flexion.

Abb. 4: Das linke Bild zeigt die vom Therapeuten assistiv unterstützte aktive Bewegung der Patientin während der Einatmung in die Wirbelsäulen-Extension auf der Therapiematte. Das rechte Bild zeigt die aktive Bewegung der Patientin während Ihrer Ausatmung in die Wirbelsäulen-Flexion.

Die Schmerz-Erlöser Nacken-Übung nach dem Axel Daase-Konzept  "Regulative" Schmerztherapie!

Die meisten Nacken- oder Rückenschmerzen kommen von muskulären Verspannungen.

Bestehen die Schmerzen länger als 6 Monate, so spricht man von chronischen Schmerzen. Schmerzmittel wirken nur symptomatisch. Diese helfen Ihnen aber nur kurzfristig und bieten Ihnen eine kurzfristige Schmerzerleichterung, aber bieten keine langfristige Lösung. Operationen wegen Schmerzen können nicht heilen. Es sind und bleiben versuchte Reparaturen. Dessen sollten Sie sich bewusst sein. 

Beginnen Sie also Ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen. Wir helfen und unterstützen Sie , damit Sie wieder Ihre Gesundheit und Schmerzfreiheit mit Nachhaltigkeit erlangen!

Mit dieser einfachen Übung erlangen Sie eine sofortige Schmerz-Erlösung.

Führen Sie diese Übung mehrmals am Tag über mindestens 3 Minuten durch.

Sollten Ihre Beschwerden mit dieser Übung nicht bessern, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, Therapeuten oder uns für eine genaue Schmerzanalyse nach dem Daase-Konzept "Regulative" Schmerztherapie.

Und nun zur Übung

Setzen sich sich gerade auf einen Stuhl und bleiben Sie mit Ihren Oberkörper in einer Aufrechten Position.

Als erstes drücken Sie mit Ihrem Daumen an Ihrer Kopf-Hinterseite direkt hinter Ihrem Ohr auf den Knochen. Man nennt diesen knöchernen Vorsprung  am Schläfenbein auch Warzenfortsatz. 

Dort werden Sie einen Druckschmerz am Knochen verspüren.

Das ist gut so. Drücken Sie auf einer Seite hinter dem Ohr. Sie können auch auf beiden Seiten hinter Ihrem Ohr auf diesen Knochenpunkt mit beiden Daumen drücken.

Drücken Sie so fest , dass der Schmerz gerade noch aushaltbar ist (8/10 MAX)

Bleiben Sie 60 bis 120 Sekunden fest drückend mit Ihrem Daumen auf diesen Punkt (Bild 1 links)

Sie können den Druckschmerz auch zusätzlich durch kreisende Bewegungen mit Ihrem Daumen verstärken.

Nach spätestens 2 Minuten werden die anfänglichen Schmerzen nicht mehr vorhanden sein oder nur noch ganz gering.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen mit Ihren beiden Händen einen Trichter zu bilden und Ihre beiden Hände mit dieser Handposition unterhalb Ihres Kinns zu positionieren.

Atmen Sie ruhig und entspannt ca. 6/Min. 

Führen Sie alle Bewegungen langsam aus. Somit können Sie sicher sein, dass kein Gewebe nachteiligen Schaden nimmt. Es kann mit dieser Übungsausführung nichts "kaputt" gehen. Haben Sie also keine Angst. 

Die entstehenden Dehnschmerzen sind als gewollt, physiologisch normal zu bewerten und gehören zum Heilungsprozess des Gewebes.

Mit dieser Handhaltung bewegen Sie Ihren Kopf weitestmögliche nach hinten in die Streckung.

Auf wenn die Bewegung ein wenig Schmerzen bereitet, dürfen Sie in diesen Schmerz hineinbewegen.

Führen Sie die Bewegung vorsichtig aus.

Bleiben Sie in der Endposition Ihrer aktuellen maximalen Streckbewegung. 

Mit Ihrer Ausatmung versuchen Sie Ihren Kopf etwas weiter in die Streckbewegung nach hinten zu drücken und damit die Dehnung in die Streckung der Halswirbelsäule zu vergrössern. 

Mit der Einatmung drücken Sie Ihr Kinn nach unten gegen Ihre Hände, welche immer noch in der Trichterposition gehalten werden.

Mit Ihrer erneuten Ausatmung drücken Sie Ihren Kopf wieder etwas weiter nach hinten in die Streckbewegung.

Führen Sie diese Übung insgesamt über 120 Sekunden aus.

Im Anschluss an die Dehnung in die Streckung Ihrer Halswirbelsäule, dehnen Sie jetzt Ihre Halswirbelsäule in Beugung. Dazu bewegen Sie Ihr Kinn soweit wie möglich zu Ihrem Brustbein. Anschliessend falten Sie Ihre Hände und legen Sie diese an Ihren Hinterkopf.

Mit der Ausatmung ziehen Sie Ihren Kopf vermehrt nach unten in die Beugung. Mit Ihrer Einatmung drücken Sie Ihren Hinterkopf gegen Ihre Hände mit grösstmöglicher Anstrengung. Bei der nächsten Ausatmung dehnen Sie wieder Ihren Kopf vermehrt nach unten in die Beugung.

Diese Prozedur führen Sie über 120 Sekunden aus. 

Danach bewegen Sie Ihren Kopf so weit wie möglich aktiv in die Beugung und danach wieder in die maximale Streckung über insgesamt 60 Sekunden.

Sie werden erstaunt sein über die schmerzreduzierende Wirkung.

Sollten Sie weitere Fragen zur Ausführung der Übung haben oder andere persönlich Anliegen, schreiben Sie uns eine Email unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bleiben Sie aktiv! Bleiben Sie gesund! Wir sind Diener Ihrer Gesundheit! Hier wird Ihnen geholfen!

Ihr Axel Daase & Team

Periostpressur proc. mastoideus   Nackenübung ExtensionNackenübung Flexion

Abbildung 1: Das Bild zeigt den Periostpressurpunkt (Warzenfortsatz) hinter dem rechten Ohr am Schläfenbein. (Die Abb. 2: mittlere Bild) zeigt die Dehnposition der Halswirbelsäule in Streckung. Mit der Ausatmung wird die Dehnung in die Streckung vergrössert durch den Druck am Kinn nach hinten-oben der in Trichterposition gehaltenen Hände. Die (Abb. 3, rechtes Bild) zeigt die Dehnposition der Halswirbelsäule in Beugung. Im Anschluss an die Dehnung in Streckung der Halswirbelsäule, wird jetzt die Halswirbelsäule in Beugung gedehnt. Das Kinn wird soweit wie möglich zum Brustbein bewegt. Anschliessend werden die Hände an den Hinterkopf gelegt. Mit der Ausatmung wird der Kopf vermehrt nach unten in die Beugung gezogen. Mit der Einatmung wird der Kopf nach hinten mit grösstmöglicher Anstrengung gegen die die Hände gedrückt. Bei der nächsten Ausatmung wird der Kopf wieder nach unten in die Beuge-Dehnung gezogen. Diese Prozedur wird über 120 Sekunden ausgeführt.   

 

Aktive Streckung HWSHWS Streckung

(Abb. 4, linkes Bild) zeigt die aktive Bewegung in die Streckung der Halswirbelsäule. Die Patientin bewegt Ihren Kopf weitestmögliche nach hinten in die Streckung.

(Abb. 5, rechtes Bild) zeigt die Patientin bei der aktiven Bewegung Ihres Kopfes in die Beugung der Halswirbelsäule.Das Kinn der Patientin berührt das Brustbein. Die Bewegung ist endgradig. 

 

 

Neuer Vortrag: Schmerzfrei trotz Arthrose am 31.3.2022 im Physio- und Schmerztherapiezentrum PhDr. Axel Daase

Thema: Schmerzfrei trotz Arthrose! - Schmerzen müssen nicht sein! - Der Weg zur Heilung!

Axel Daase gilt als Pionier in der Manuellen Schmerztherapie, er kämpft seit vielen Jahren für die Gesundheit und die natürliche, manuelle Behandlung von schmerzenden Beschwerdebildern am menschlichen Bewegungsapparat. Unterstützt mit erfahrungsmedizinischen Behandlungsmethoden bei rheumatischen Krankheiten sowie Schmerzzustände am Bewegungsapparat der Menschen. Axel Daase arbeitet seit 1982 - seit mehr als nunmehr 40 Jahren als Physiotherapeut/Sportphysiotherapeut (u.a. ehemals beim Grasshopper Club Zürich) Manualtherapeut, Naturheilpraktiker. Seine jahrzehntelangen Erfahrungen mit den Kräften der Reflexzonentherapie, Pflanzenheilkunde sowie der Kraft eigener positiver Gedanken zur Bewältigung von Krankheiten, will er mit seinen Botschaften u.a. bei Live-Auftritten den Menschen weitergeben. Erfahren Sie an diesem Abend, wie er mit seinem Team Schmerzpatienten, welche in der Schulmedizin als "austherapiert" gelten, in nur wenigen Minuten bis zur faßt- oder vollständigen Schmerzfreiheit behandelt. Für eine nachhaltige Schmerzfbefreiung werden spezielle Bewegungs- und Dehnübungen gezeigt!

Das aktuelle Schmerztherapiekonzept erhielt den Namen von PhDr. Axel Daase und PD. Dr. med. Laube "Regulative Schmerztherapie"! 

LIVEVORTRAG MIT PATIENTENBEHANDLUNGEN AUS DEM PUBLIKUM

Thema: Schmerzfrei trotz Arthrose

Referent: PhDr. Axel Daase

Datum: Donnerstag 31.3.2022

Beginn: 19 Uhr

Wo: Im Physio- und Schmerztherapiezentrum PhDr. Axel Daase

Buchenstrasse 4, 6020 Emmenbrücke (Im Fitwork-Fitnesscenter)

Eintritt frei

Gemäss BAG gilt keine Zertifikatspflicht, keine Maskenpflicht

Anmeldungen erbeten unter: 041 410 10 22 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!schmerztherapieschweiz.ch

 

Ausbildungen in unserer PAINLESS ACADEMY-Schmerztherapie und Painlessmotion

 

Manuelle Schmerztherapie Modul 1 + 2

17.6. + 18.6.2023 + 24.6. + 25.6.2023

Manuelle Schmerztherapie Modul 1 + 2

23.9. + 24.9.2023 + 30.9. + 1.10.2023

Manuelle Schmerztherapie Modul 3

18.11. + 19.11.2023

 

Painlessmotion Modul 1

26.8. + 27.8.2023

Painlessmotion modul 2

25.11. + 26.11.2023

Normale Öffnungszeiten unserer Physiotherapie und Naturmedizin ab 27.4.2020

Liebe Patienten 

Ab Montag den 27.4.2020 können Sie sich mit Physiotherapieverordnung oder direkt über die Zusatzversicherung oder als Privatpatient bei uns im Therapiezentrum Luzern oder in Emmenbrücke für Behandlungen Termine geben lassen unter Fon: 041 410 10 22.

Wir führen wieder Physiotherapiebehandlungen sowie naturheilkundliche Behandlungen (TEN - Traditionelle Europäische Naturheilkunde) in unsere Therapiecenter durch. Selbstverständlich mit allen präventiven Vorsichtsmassnahmen des BAG.

Unsere Gruppenkurse Painlessmotion dürfen wir aller Voraussicht nach ab dem 8.6.2020 wieder durchführen!

Alles ist gut, alles wird nur noch besser! Wir freuen uns auf Sie!embarassed

 

Ihr Axel Daase, Carola, und das gesamte Daase Team

 

 Schmerztherapiezentrum Luzern

Hirschmattstrasse 15, 6003 Luzern

Anmeldungen unter Fon: 041 410 10 22 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Therapiecenter Emmenbrücke (Im Fitwork Fitness- Gesundheitscenter)

Buchenstrasse 4, 6020 Emmenbrücke

Anmeldungen unter Fon: 041 410 10 22

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Fakten zu Covid-19

 

Das Coronavirus Covid-19

Anfangs Januar 2020 wurde ich aufmerksam über die ersten Coronavirusinfektionen aus China. Zu diesem Zeitpunkt glaubte niemand, dass sich aus diesem Krankheitsausbruch eine weltweite Pandemie entwickeln könnte.

Seitdem treffen täglich neue Zahlen auf uns Menschen ein. Immer mehr Infizierte, immer mehr Todesfälle. Neue Berechnungen, Statistiken, steigende Kurven neuer Infizierter und Todesfälle. Verdoppelungsraten und Sterberaten. Doch welche Zahlen stimmen und sind verlässlich?

Ich hoffe mit meiner Arbeit etwas mehr Klarheit über die Aussagekraft der Zahlen und der derzeit viel diskutierten und tatsächlich erfolgten Massnahmen geben zu können.

 

COVID-19 – Zahl der klinisch Erkrankten im Land

Viele Hochrechnungen sagten voraus, daß durch die Verdoppelungen der diagnostizierten Fallerkrankungen an Corona es in den Spitälern zu Kapazitätsengpässen kommen wird. Dadurch folglich eine Versorgung der Erkrankten im deutschsprachigen Raum bis Anfang April erschöpft sein wird. Dieses Szenarium ist nicht eingetreten. Ob die bisher ergriffenen Isolations-Maßnahmen das Szenario günstig beeinflussten ist nicht bewiesen. Schweden fährt eine andere Politik betreffend Coronavirus und setzt vermehrt auf Eigenverantwortung der Bürger. In Schweden wurden vergleichsweise nicht alle öffentlichen Geschäfte geschlossen. In Schweden liegt die aktuelle Zahl der Infizierten (Confirmed) bei gemessenen 9685 Bürgern, in der Schweiz beträgt die Zahl der Infizierten 24551. Interessant wird der Vergleich bei der Todesrate gemessen an der Population auf 100`000 (Deaths//100 k Pop.). Hier zeigt die Statistik das in Schweden 11,77 Menschen an Corona auf 100`000 Einwohner gestorben sind. In der Schweiz dagegen nur 8 Menschen auf 100`000 Einwohner. Die Case-Fatality (Falltodesrate) liegt in der Schweiz aktuell nur bei 4,1 Prozent, in Schweden bei 9 Prozent.

https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality  letzter Aufruf 11.4.2020

 

COVID-19-Wahrscheinlichkeit an der Krankheit zu sterben (Tödlichkeit)


Für die 10 Länder, die weltweit am stärksten von COVID-19 betroffen sind, zeigen die Balken in der folgenden Tabelle die Anzahl der Todesfälle entweder pro 100 bestätigten Fällen (beobachtetes Todesfallverhältnis) oder pro 100.000 Einwohner (dies entspricht der Gesamtbevölkerung eines Landes, wobei beide bestätigt wurden, Fälle und gesunde Menschen). Länder an der Spitze dieser Zahl haben die meisten Todesfälle proportional zu ihren COVID-19-Fällen oder ihrer Bevölkerung, nicht unbedingt die meisten Todesfälle insgesamt.

https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality letzter Aufruf 11.4.2020

Ich bin mir darüber im Klaren, daß es keine zuverlässigen Zahlen über die Letalität von COVID-19 gibt. Man muss sich darüber klar werden, daß die simple Division der Anzahl der Todesfälle durch die Anzahl der diagnostizierten Erkrankungen zu einer substantiellen Überschätzung der sogenannten "Case Fatality Rate" (CFR) führt. Nach den Real-Time-Angaben des Center for Systems Science and Engineering der Johns Hopkins Universität gab es am 11.4.2020 insgesamt 1`677`256 durch den PCR-Schnelltest gesicherte Infektionen und 101`732 Todesfälle. Dies entspräche einer Tödlichkeit (Letalität) von 6,0%. Diese Zahl ist jedoch fehlerhaft:

  • COVID-19 verläuft in der Mehrzahl der Fälle mit milden Erkältungssymptomen oder gar symptomfrei. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden nicht alle tatsächlich aufgetretenen Infektions­fälle erfasst. Die Todesfälle nahezu vollständig. Dadurch kommt es zu einer Überschätzung der CFR. Nach einer Studie mit 565 Japanern, die aus Wuhan evakuiert worden waren und alle getestet wurden (unabhängig vom Vorliegen von Symptomen) werden durch die derzeit praktizierte symptomorientierte COVID-19-Überwachung nur 9,2% der Infizierten entdeckt. Das würde bedeuten, dass die Zahl der Infizierten voraussichtlich etwa 10-mal größer ist als die Zahl der erfassten Erkrankungen. Die CFR wäre dann nur etwa ein 10tel der aktuell Gemessenen. Andere gehen von einer noch höheren Dunkelziffer aus, wodurch sich die CFR weiter senken würde.

  • Die Verfügbarkeit der SARS-CoV-2-Tests war und ist nicht überall gegeben. So ist beispielsweise in den USA erst seit 11.3.2020 eine ausreichende, staatlich finanzierte Testmöglichkeit für alle Verdachtsfälle vorhanden. Auch in Deutschland bestanden teilweise Engpässe, die zu einer Überschätzung der CFR beitragen.

  • Mit zunehmender Verbreitung der Erkrankung wird es immer schwieriger, eine vermutete Infektionsquelle auszumachen. Dies führt dazu, dass banale Erkältungen nicht unbedingt mit COVID-19 in Verbindung gebracht werden und Betroffene deshalb gar nicht zum Arzt gehen.

  • Zu einer Überschätzung der CFR kommt es auch, wenn bei Verstorbenen eine Infektion mit SARS-CoV-2 zwar nachgewiesen wird, diese jedoch nicht den Tod herbeigeführt hat.

Hohe Aussagekraft 

Die Todesfälle betreffen in erster Linie vor allem hochbetagte Menschen. Diese Menschen weisen kardiovaskulären und pulmonalen Vorerkrankungen auf.

Im Februar 2020 wurde eine Analyse vom chinesischen Center of Disease Control veröffentlicht. Dort waren 81% der an COVID-19 Verstorbenen über 60 Jahre alt. Kein einziges der 416 Kinder <10 Jahren war unter den Todesfällen. Allerdings lag die CFR auch bei Betroffenen <60 Jahren bei 0,6%.

Etwas andere Zahlen kommen aus Italien. Hier gab es nur einen einzigen Verstorbenen unter 50 Jahren, während knapp 60% der Todesfälle Menschen >80 Jahre betrafen.

Im Gegensatz zu COVID-19 betrafen beispielsweise bei der Influenza-Pandemie 1918/19 fast 50% der Todesfälle die Altersgruppe 20-40 Jahre.

Ein wesentlicher Risikofaktor sind die Begleiterkrankungen. In der chinesischen Studie hatten 67,2% der Verstorbenen mindestens eine chronische Begleiterkrankung, am häufigsten Hypertonie (39,7%), eine kardiovaskuläre Erkrankung (22,7%), Diabetes mellitus (19,7%) und chronische Atemwegserkrankungen (7,9%). Personen ohne Vor- oder Begleiterkrankungen wiesen eine CFR von 0,9% auf. Auch hier unterscheidet sich COVID-19 deutlich von der Influenza-Pandemie 1918/19, in der viele junge Menschen ohne wesentliche Begleiterkrankungen verstorben sind.

Zusammenfassend kann man festhalten, das der Schaden durch COVID-19- vorzeitige Todesfälle beträchtlich ist. 

 

Effektivität von nicht-pharmakologischen Interventionen (NPI)

An dieser Stelle sollen vor allem die derzeit praktizierten und angedachten Maßnahmen des "Social Distancing" erörtert werden, also staatliche Interventionen von der Schließung von Bildungseinrichtungen, Betriebe bis hin zur vollständigen Ausgangssperre.

Als historisches Beispiel für die Effektivität von NPI werden die unterschiedlichen Reaktionen amerikanischer Städte auf die Influenza-Pandemie 1918 angeführt. Während in St. Louis drei Tage nach dem Auftreten der ersten Influenza-Fälle bereits drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung ergriffen wurden (Schließung von Schulen, Kirchen, Theatern, Lokalen, Absage öffentlicher Veranstaltungen u.a.), wurde in Philadelphia nach dem Ausbruch noch eine große Stadt-Parade durchgeführt und wirksame Containment-Maßnahmen erst zwei Wochen später implementiert. Die Folgen waren dramatisch: In St. Louis erreichte die Todesfallrate in der Spitze 31/100.000 Einwohner, während diese in Philadelphia auf 257/100.000 Einwohner stieg und es als Folge zu einem Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung kam. Auch die Gesamtzahl der Todesfälle lag mit 347/100.000 Einwohnern in St. Louis etwa bei der Hälfte von Philadelphia (719/100.000 Einwohner). Ob die Erfahrungen aus der Influenza-Pandemie 1918/19 allerdings auf COVID-19 übertragbar sind, ist vollkommen unklar. Die Tatsachen, dass damals hinsichtlich der Todesfälle vor allem junge Leute betroffen waren und dass weder Hygienestandards noch medizinische Versorgung 1918/19 mit heute vergleichbar sind, spricht eher gegen eine Übertragbarkeit.

Über die (eher fragwürdigen) Schlüsse aus dem historischen Beispiel hinaus gibt es wenig Evidenz, dass NPIs bei COVID-19 tatsächlich zu einer Verringerung der Gesamtmortalität führen. Ein Cochrane Review aus dem Jahr 2011 fand keine belastbare Evidenz für die Effektivität von Screening bei Grenzkontrollen oder Social Distancing, allerdings in erster Linie aufgrund fehlender Studien und mangelhafter Studienqualität. Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2015 findet moderate Evidenz für Schulschließungen, um die Ausbreitung einer Influenza-Epidemie zu verzögern, allerdings verbunden mit hohen Kosten. Isolation im Haushalt verlangsamt zwar die Ausbreitung, führt aber zur vermehrten Infektion von Familienangehörigen. Bei all diesen Erkenntnissen stellt sich die Frage nach der Übertragbarkeit von der Influenza auf COVID-19.

Es ist gänzlich unklar, wie lange die NPIs aufrechterhalten werden müssen und welche Effekte in Abhängigkeit von Zeit und Intensität damit erzielt werden könnten. Möglicherweise wird die Zahl der Toten nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, ohne dass sich an der Gesamtzahl etwas ändert. Im Gegensatz zur saisonal verlaufenden Grippe wissen wir nicht, wie sich SARS-CoV-2 weiter verhalten wird, ob das nahende Frühjahr auf der Nordhalbkugel zu einem natürlichen Stopp der Ausbreitung führen wird oder ob das Virus sich kontinuierlich und zeitlich unbegrenzt weiter ausbreiten wird, bis ein Großteil der Menschheit die Infektion durchgemacht hat und immun geworden ist. Letzteres erscheint derzeit eher wahrscheinlich.

 

Mögliche indirekte Schäden durch COVID-19 und NPIs

Auch für die möglichen indirekten Schäden der Pandemie gibt es wenig Evidenz. Die Schäden durch die Pandemie gehen jedenfalls weit über die Todesfallrate hinaus. Durch die Erkrankung kommt es nicht nur zu einer gravierenden Belastung des Gesundheitssystems mit möglicherweise reduzierter oder schlechterer Versorgung der nicht an COVID-19 erkrankten Patienten, sondern auch zu Arbeitsausfällen großen Ausmaßes.

Andererseits haben die derzeit ergriffenen NPIs massive Auswirkungen, die weit über den wirtschaftlichen Einbruch und das Abstürzen der Aktienkurse hinausgehen. Welche psychischen und gesellschaftlichen Auswirkungen haben soziale Isolierung? Wie viele ausländische Betreuungskräfte wollen oder können aufgrund der Grenzschließung und der Auflagen zum Coronavirusschutz, wie der 14-tägigen Quarantäne nach Heimkehr, nicht mehr ihren Dienst bei unseren pflegebedürftigen älteren Menschen antreten und welche Auswirkungen hat das? Wie viele Arbeitsplätze werden verlorengehen, wie viele Unternehmen werden kollabieren? Wen werden die wirtschaftlichen Folgen am härtesten treffen? Werden die NPIs dazu beitragen, soziale Unterschiede zu vergrößern?

Das Schließen der Schulen mag die Transmissionsraten unter Kindern reduzieren, aber wird es wirklich helfen, die Pandemie zu stoppen und – das ist ja das wichtigste Ziel – die Todesraten zu senken? Werden die Kinder sich nicht außerhalb der Schule treffen, die Eltern in Ermangelung von Betreuung von der Arbeit abhalten und dann die Großeltern besuchen – und damit genau die Personengruppe einem Risiko aussetzen, die am meisten geschützt werden muss?

Es ist unmöglich, zum jetzigen Zeitpunkt abzuschätzen, ob durch unbeeinflusste rasche Ausbreitung der Erkrankung oder durch ein Hinauszögern der Ausbreitung und eine dadurch bedingte Verlängerung des gesamten Erkrankungszeitraums der größere Schaden angerichtet wird, der dann auch wieder indirekte Auswirkungen auf Gesundheit, Lebensqualität und Lebenserwartung haben kann.

Wo ist die Evidenz?

Viele Fragen bleiben offen. Wir sind einerseits mit den nackten Zahlen einer exponentiell steigenden Anzahl von Erkrankten und Toten weltweit konfrontiert, die uns die Medien tagtäglich in beängstigender Form vor Augen halten. Die mediale Berichterstattung berücksichtigt jedoch in keiner Weise die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation.

In den Medien werden aktuell die Rohdaten kommuniziert, etwa bisher gibt es "X" Infizierte und "Y" Todesfälle. Dabei wird nicht zwischen Diagnosen und Infektionen differenziert. Es handelt sich bei den gemeldeten Fällen jeweils um Diagnosen. Die Gesamtzahl der Infizierten ist jedoch nicht bekannt. Dazu bräuchte es eine vollständige Testung einer repräsentativen Stichprobe aus der Bevölkerung.

Die Nennung von Fällen ohne Bezugsgrößen ist irreführend. So werden beispielsweise für die einzelnen Länder, Bundesländer oder Regionen lediglich Rohdaten berichtet, ohne Bezug zur Bevölkerungsgröße. Die Angaben könnten sich jeweils auf 100.000 Einwohner beziehen.

Auch werden keine zeitlichen Bezugsgrößen genannt. So heißt es etwa "bisher gibt es 10.000 Fälle". Die Nennung von Rohdaten ohne Bezug zu anderen Todesursachen führt zur Überschätzung des Risikos. In Deutschland versterben etwa 2.500 Personen pro Tag. Die Angaben zu den Todesfällen durch Covid-19 sollten daher entweder die täglich oder wöchentlich verstorbenen Personen mit Angabe der Gesamttodesfälle in Deutschland berichten. Auch ein Bezug zu Todesfällen durch andere akute respiratorische Infektionen wäre angemessen.

Für den Hinweis, dass durch COVID-19 überwiegend ältere und kranke Menschen versterben, wäre ein Vergleich mit Personen sinnvoll, die an anderen akuten respiratorischen Erkrankungen versterben.

Die Frage, inwieweit es aus ethischer Sicht gerechtfertigt ist, nun in den Medien exemplarisch schwer verlaufende Einzelfälle zu berichten, ohne Einordnung in das Gesamtspektrum von Krankheit und Tod, sollte diskutiert werden.

Zudem bestehen bei den zur Verfügung stehenden Daten erhebliche Ungereimtheiten. Es ist vollkommen unklar, warum es gerade in Italien zu einer solch explosionsartigen Ausbreitung mit vielen Toten gekommen ist, und das nicht etwa in einer der ärmeren Regionen Italiens, sondern in der reichen Lombardei. Man kann dieses Geschehen sicher nicht einfach mit Verweis auf eine schlechtere medizinische Versorgung abtun, und auch ein Mangel an Messungen scheint in Italien nicht vorzuliegen.

Die Zahlen aus China sind wenig glaubwürdig. Dass in einem Land mit 1,4 Milliarden Menschen das "Containment" so gut funktioniert, dass sich plötzlich niemand mehr infiziert (25 Neuinfektionen im ganzen Land am 18.3., keine Neuinfektionen am 19.3.), erscheint doch sehr unwahrscheinlich. Und was passiert, wenn die NPIs gelockert werden? Ansteckungsrate, Virulenz und Pathogenität des Virus ändern sich doch durch das Containment nicht. Das heißt, dann wird die Ausbreitung, wie im Report des Imperial College prognostiziert, wieder Fahrt aufnehmen und exponentiell fortschreiten, bis ca. 60 bis 70% der Bevölkerung infiziert wurden und dann immun sind. Oder wurde dieser Status in China bereits erreicht? Dann wären die 3.217 Toten (Stand 19.3.) in Relation zu 1,4 Milliarden Bevölkerung allerdings weit unter der Todesfallrate der jährlichen Influenza, die wir bisher ohne drastische NPIs in Kauf nehmen.

Die bisher wenigen Todesfälle in z.B. Deutschland und Österreich sprechen ebenfalls eine andere Sprache. Wird hier im Fall von SARS-CoV-2 – im Gegensatz zur Influenza – einfach nur umfangreicher gemessen? 2017/18 sind in Deutschland 25.100 Menschen an Influenza verstorben. Wenn man die vom RKI für 2017/18 errechnete CFR von 0,5% zugrunde legt, entspricht dies einer Anzahl von 5 Millionen Infizierten. Die Grippe-Saison dauerte laut Surveillance-Bericht des RKI von der 52. Kalenderwoche 2017 bis zur 14. Kalenderwoche 2018, also 15 Wochen. Um innerhalb von 15 Wochen auf 5 Millionen zu kommen, müsste sich die Anzahl der Infizierten alle 4,4 Tage verdoppeln – ähnlich wie wir es jetzt bei SARS-CoV-2 sehen – nur bei der Influenza haben wir es nicht gemessen. Es gab jedenfalls 2017/18 keine Meldungen, dass unser Gesundheitssystem überlastet war, obwohl sicher alle 25.000 Grippetoten vor ihrem Tod medizinisch versorgt wurden, die meisten sicher stationär oder gar intensivmedizinisch.

Auch ein Vergleich zur diesjährigen Influenza-Aktivität könnte sinnvoll sein: Laut Wochenbericht 11 des RKI wurden bisher in dieser Saison 165.036 Influenzafälle labordiagnostisch bestätigt. 23.646 Fälle wurden wegen nachgewiesener Influenza hospitalisiert und 265 Personen sind an Influenza verstorben.

Der bekannte Epidemiologe John Ioannidis weist darauf hin, dass Coronaviren als typische Erreger von Erkältungskrankheiten jedes Jahr für Millionen von Infektionen verantwortlich sind und diese banalen Erkältungskrankheiten in bis zu 8% älterer, multimorbider Menschen mit Komplikationen wie Pneumonien tödlich enden. Der einzige Unterschied zu SARS-CoV-2 könnte sein, dass wir Corona-Virus Infektionsraten bisher nie in der Bevölkerung gemessen haben.

Es ist vollkommen unklar, ob SARS-CoV-2 saisonalen Schwankungen unterliegen wird wie die Influenza, d.h., ob sich mit wärmeren Temperaturen die Ausbreitung verlangsamen oder gar zum Stillstand kommen wird. Es ist auch unklar, ob das Virus anders als Influenza-Viren antigenetisch stabil ist oder wie diese mutiert, sodass sich keine dauerhafte Immunität entwickeln kann.

Es ist weitgehend unklar, inwieweit sich die Containment-Maßnahmen tatsächlich auf den Verlauf der Epidemie auswirken. Die Hinweise, die wir aus den asiatischen Ländern haben, sind sicher nur bedingt auf Europa mit seiner liberalen Lebenseinstellung übertragbar. Und was passiert, wenn die NPIs wieder beendet werden? Die Hochrechnungen aus dem Imperial College stimmen hier eher pessimistisch und prognostizieren eine zweite Erkrankungswelle für den Spätherbst, selbst wenn die derzeitigen Maßnahmen drei Monate durchgehalten werden, oder die Notwendigkeit intervallartig wiederholter NPIs über zwei Drittel der Gesamtzeit für ein ganzes Jahr.

Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die Bevölkerung als Ganzes eine Immunität gegen die Erkrankung aufbauen wird und wann. Wird die Erkrankung dann möglicherweise zu einer typischen Kinderkrankheit, d.h. jeder, der sie noch nicht hatte, macht sie irgendwann durch und ist dann fortan geschützt, oder wird es auf Dauer zu saisonalen Krankheitsausbrüchen kommen – ähnlich der Influenza? Ist SARS-CoV-2 ein antigenetisch stabiles Virus oder weist es ähnlich wie das Influenza-Virus eine hohe Variabilität auf? Ob und wann es eine effektive Impfung geben wird, ist derzeit kaum abschätzbar.

 

Fazit

Es gibt insgesamt noch sehr wenig belastbare Evidenz – weder zu COVID-19 selbst, noch zur Effektivität der derzeit ergriffenen Maßnahmen.  

Für Covid-19 kann derzeit niemand Aussagen zur Letalität treffen. Die case fatality rate (CFR) ist eine interessante Zahl, aber praktisch nicht relevant. Denn wenn man sich die simple Formel anschaut, egal was im Nenner oder Teiler passiert, es verändert den Wert – und das kann gewaltige Unterschiede haben. Folgende Parameter beeinflussen es:

 

  1. Anzahl der Tests: Je mehr Tests, desto wahrscheinlicher auch mehr positive Fälle.
  2. Strategische Durchführung der Tests: Je mehr Tests bei älteren, schwerkranken Personen, desto höher der die CFR. Je mehr Tests an jungen Personen, desto geringer die CFR.
  3. Kriterien und Todesursache: Logistisch lässt sich nicht in allen Fällen eine Obduktion durchführen, um die genaue Todesursache herauszufinden. Covid-19 begünstigt auch eine Lungenentzündung bakterieller Art – stirbt der Patient daran, ist dann das Virus oder das Bakterium schuld? Ist der Patienten also „an“ Covid-19 oder „mit“ Covid-19 gestorben? Diese Unsicherheit bleibt, sie kann höchstens verringert werden.

 

Wie weit das Virus in der Gesellschaft verbreitet ist, weiß man noch nicht

Eine Abwandlung der case fatality rate ist die so genannte infection fatality rate (IFR). Hierbei wird die Zahl der bekannten Infektionen den Todesfällen gegenübergestellt. Das Problem: das Virus infiziert einige Menschen, löst dabei aber keinerlei Symptome aus. Das ist gut für die Person, aber schlecht für die Erfassung. Schließlich kann sie das Virus durchaus weiterverbreiten, wird aber vermutlich nicht erfasst. Der Manifestationsindex gibt an, wie viel Prozent der Infizierten sichtbar erkranken. Dieser liegt für Covid-19 zwischen 51 und 81 Prozent.

Es ist das altbekannte Problem der Dunkelziffer. Letztlich ist nie genau bekannt, wie viele Menschen denn wirklich Träger des Virus waren oder zum jetzigen Zeitpunkt sind. Dieser Wert wird daher geschätzt. Für Covid-19 geht man von einer Dunkelziffer aus, die bis zu 11-Mal höher liegen könnte. Das hat erheblichen Einfluss auf zum Beispiel die Sterblichkeit und Verdopplungszeit.

Aufklärung über Dunkelziffer durch repräsentative Analysen

Nur eine Querschnittsanalyse bringt Licht in die Dunkelziffer. Dafür untersuchen Wissenschaftler eine repräsentative Gruppe, die alle Personengruppen und Altersstufen abdeckt. Bei Covid-19 zeigt sich auch sehr stark, dass sich das Virus an unterschiedlichen Orten stark ausgebreitet hat, auch das muss in die Analyse eingehen.

Solche weitreichenden, wenn auch nicht repräsentativen, Tests hat auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess, im italienischen Ort Vo und annähernd auch auf Island durchgeführt. Auf Island wurden mehr als 6000 Personen zufällig ausgewählt. Dabei kam heraus, dass die Häufigkeit der Infektion bei 0,84 Prozent lag (6163 Tests, 52 positive Fälle, Bevölkerung 364.000).

 

Immer mehr Menschen können sich testen lassen

Die Tests bestätigten auch, dass die Hälfte der positiven Fälle gar keine Symptome zeigte. Diese Menschen fallen in Deutschland und vielen anderen Ländern derzeit völlig aus dem Raster. Das RKI hat die Testkriterien jedoch angepasst. Mittlerweile ist der vorherige Kontakt zu einem bestätigten Coronafall nicht mehr zwingend erforderlich. Stattdessen werden inzwischen auch Risikopatienten (Vorerkrankungen) oder Risikogruppen (Ärzte und Pfleger) mit grippeähnlichen Symptomen getestet. Möglich macht das aber auch, dass die Testkapazitäten von anfangs rund 80.000 auf mittlerweile rund 700.000 mögliche Tests pro Woche erhöht wurden.

Nachträglich kann man den Virus kaum mehr nachweisen. Allerdings besteht im Nachhinein die Immunantwort, die einen indirekten Hinweis liefert. Über Antikörper lässt sich zeigen, wie viele Menschen bereits (unbemerkt) mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Das erlaubt einen wichtigen Hinweis auf die Dunkelziffer, die Durchseuchung der Gesellschaft – und damit die Gesamt- sowie altersspezifische Sterblichkeit.

 

Repräsentative Studien sind geplant

Eine Studie unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung soll das Blut von mehr als 100.000 Probanden nun auf Antikörper untersuchen. Auch sie ist nur eine Momentaufnahme, aber solche Stichproben sind das Beste, was derzeit Politikern als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung steht.

Die Tests sollen anschließend regelmäßig stattfinden, um die Entwicklung der Pandemie in Deutschland zu beobachten. Neben den Einweisungen auf die Intensivstationen wäre es eine wichtige Datengrundlage, um den möglichen Verlauf der Pandemie besser einschätzen zu können, geeignete Maßnahmen zu ergreifen oder Einschränkungen wieder zu lockern.

 

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   36. SARS: the new challenge to international health and travel medicine. 2004, World Health Organistaion (WHO)

 

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Stellen Sie sich vor, Sie leiden den Großteil Ihres Tages unter Schmerzen. Klingt das nach einem schönen Leben? Natürlich nicht. Jeder möchte beschwerdefrei und uneingeschränkt seinen Alltag bestreiten und tun können, was er will. Doch für viele Menschen ist das ein Wunschtraum – sie leiden unter chronischen Schmerzen, eilen von einem Arzt zum anderen und doch findet niemand ein Heilmittel. Wenn die Schulmedizin versagt, stehen jedoch noch die verschiedensten alternativen Methoden zur Verfügung, von welchen bereits viele Menschen profitieren konnten.

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  • Robert S.

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    Ich konnte eine Nackenwirbel OP abwenden, nachdem ich 1 mal bei Axel Daase war. Vorherige Infiltrationen haben nichts geholfen. Heute bin ich schmerzfrei und mache meine Übungen die mir von Axel mitgegeben wurden. Meine jahrelangen Schmerzen sind weg!!! Ich bin unendlich dankbar dafür!

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