Die meisten Nacken- oder Rückenschmerzen kommen von muskulären Verspannungen.
Bestehen die Schmerzen länger als 6 Monate, so spricht man von chronischen Schmerzen. Schmerzmittel wirken nur symptomatisch. Diese helfen Ihnen aber nur kurzfristig und bieten Ihnen eine kurzfristige Schmerzerleichterung, aber bieten keine langfristige Lösung. Operationen wegen Schmerzen können nicht heilen. Es sind und bleiben versuchte Reparaturen. Dessen sollten Sie sich bewusst sein.
Beginnen Sie also Ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen. Wir helfen und unterstützen Sie , damit Sie wieder Ihre Gesundheit und Schmerzfreiheit mit Nachhaltigkeit erlangen!
Mit dieser einfachen Übung erlangen Sie eine sofortige Schmerz-Erlösung.
Führen Sie diese Übung mehrmals am Tag über mindestens 3 Minuten durch.
Sollten Ihre Beschwerden mit dieser Übung nicht bessern, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, Therapeuten oder uns für eine genaue Schmerzanalyse nach dem Daase-Konzept "Regulative" Schmerztherapie.
Und nun zur Übung
Setzen sich sich gerade auf einen Stuhl und bleiben Sie mit Ihren Oberkörper in einer Aufrechten Position.
Als erstes drücken Sie mit Ihrem Daumen an Ihrer Kopf-Hinterseite direkt hinter Ihrem Ohr auf den Knochen. Man nennt diesen knöchernen Vorsprung am Schläfenbein auch Warzenfortsatz.
Dort werden Sie einen Druckschmerz am Knochen verspüren.
Das ist gut so. Drücken Sie auf einer Seite hinter dem Ohr. Sie können auch auf beiden Seiten hinter Ihrem Ohr auf diesen Knochenpunkt mit beiden Daumen drücken.
Drücken Sie so fest , dass der Schmerz gerade noch aushaltbar ist (8/10 MAX)
Bleiben Sie 60 bis 120 Sekunden fest drückend mit Ihrem Daumen auf diesen Punkt (Bild 1 links)
Sie können den Druckschmerz auch zusätzlich durch kreisende Bewegungen mit Ihrem Daumen verstärken.
Nach spätestens 2 Minuten werden die anfänglichen Schmerzen nicht mehr vorhanden sein oder nur noch ganz gering.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen mit Ihren beiden Händen einen Trichter zu bilden und Ihre beiden Hände mit dieser Handposition unterhalb Ihres Kinns zu positionieren.
Atmen Sie ruhig und entspannt ca. 6/Min.
Führen Sie alle Bewegungen langsam aus. Somit können Sie sicher sein, dass kein Gewebe nachteiligen Schaden nimmt. Es kann mit dieser Übungsausführung nichts "kaputt" gehen. Haben Sie also keine Angst.
Die entstehenden Dehnschmerzen sind als gewollt, physiologisch normal zu bewerten und gehören zum Heilungsprozess des Gewebes.
Mit dieser Handhaltung bewegen Sie Ihren Kopf weitestmögliche nach hinten in die Streckung.
Auf wenn die Bewegung ein wenig Schmerzen bereitet, dürfen Sie in diesen Schmerz hineinbewegen.
Führen Sie die Bewegung vorsichtig aus.
Bleiben Sie in der Endposition Ihrer aktuellen maximalen Streckbewegung.
Mit Ihrer Ausatmung versuchen Sie Ihren Kopf etwas weiter in die Streckbewegung nach hinten zu drücken und damit die Dehnung in die Streckung der Halswirbelsäule zu vergrössern.
Mit der Einatmung drücken Sie Ihr Kinn nach unten gegen Ihre Hände, welche immer noch in der Trichterposition gehalten werden.
Mit Ihrer erneuten Ausatmung drücken Sie Ihren Kopf wieder etwas weiter nach hinten in die Streckbewegung.
Führen Sie diese Übung insgesamt über 120 Sekunden aus.
Im Anschluss an die Dehnung in die Streckung Ihrer Halswirbelsäule, dehnen Sie jetzt Ihre Halswirbelsäule in Beugung. Dazu bewegen Sie Ihr Kinn soweit wie möglich zu Ihrem Brustbein. Anschliessend falten Sie Ihre Hände und legen Sie diese an Ihren Hinterkopf.
Mit der Ausatmung ziehen Sie Ihren Kopf vermehrt nach unten in die Beugung. Mit Ihrer Einatmung drücken Sie Ihren Hinterkopf gegen Ihre Hände mit grösstmöglicher Anstrengung. Bei der nächsten Ausatmung dehnen Sie wieder Ihren Kopf vermehrt nach unten in die Beugung.
Diese Prozedur führen Sie über 120 Sekunden aus.
Danach bewegen Sie Ihren Kopf so weit wie möglich aktiv in die Beugung und danach wieder in die maximale Streckung über insgesamt 60 Sekunden.
Sie werden erstaunt sein über die schmerzreduzierende Wirkung.
Sollten Sie weitere Fragen zur Ausführung der Übung haben oder andere persönlich Anliegen, schreiben Sie uns eine Email unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bleiben Sie aktiv! Bleiben Sie gesund! Wir sind Diener Ihrer Gesundheit! Hier wird Ihnen geholfen!
Ihr Axel Daase & Team
Abbildung 1: Das Bild zeigt den Periostpressurpunkt (Warzenfortsatz) hinter dem rechten Ohr am Schläfenbein. (Die Abb. 2: mittlere Bild) zeigt die Dehnposition der Halswirbelsäule in Streckung. Mit der Ausatmung wird die Dehnung in die Streckung vergrössert durch den Druck am Kinn nach hinten-oben der in Trichterposition gehaltenen Hände. Die (Abb. 3, rechtes Bild) zeigt die Dehnposition der Halswirbelsäule in Beugung. Im Anschluss an die Dehnung in Streckung der Halswirbelsäule, wird jetzt die Halswirbelsäule in Beugung gedehnt. Das Kinn wird soweit wie möglich zum Brustbein bewegt. Anschliessend werden die Hände an den Hinterkopf gelegt. Mit der Ausatmung wird der Kopf vermehrt nach unten in die Beugung gezogen. Mit der Einatmung wird der Kopf nach hinten mit grösstmöglicher Anstrengung gegen die die Hände gedrückt. Bei der nächsten Ausatmung wird der Kopf wieder nach unten in die Beuge-Dehnung gezogen. Diese Prozedur wird über 120 Sekunden ausgeführt.
(Abb. 4, linkes Bild) zeigt die aktive Bewegung in die Streckung der Halswirbelsäule. Die Patientin bewegt Ihren Kopf weitestmögliche nach hinten in die Streckung.
(Abb. 5, rechtes Bild) zeigt die Patientin bei der aktiven Bewegung Ihres Kopfes in die Beugung der Halswirbelsäule.Das Kinn der Patientin berührt das Brustbein. Die Bewegung ist endgradig.